Fotografie

Unsere angewandte Technik und ihre Vorteile

Wir setzen in den Bereichen der statischen Fotografie die so genannten “High Dynamic Range Fotografie” ein. Folglich produzieren wir Bilder mit deutlich erhöhtem Kontrastumfang, verglichen mit normalen Fotos. Große Helligkeitsunterschiede, die in einem normalen Foto nicht abgebildet werden können und als schwarze oder weiße Regionen erscheinen,  werden durch dieses Verfahren wiedergegeben. Die Fotografien bekommen einen ausgewogenen Kontrast und wirken sehr professionell und sind ein echter Blickfang.

HDR-Fotos werden entweder mit Spezialkameras aufgenommen oder aus Belichtungsreichen später Computer generiert.

 

 

Hier zwei Beispiele aus der Praxis:

Außenaufnahme mit hohem Kontrastumfang

Normales Foto
HDRI

Bei der HDRI-Aufnahme (links) ist der Himmel blau.  Beim normalen Foto (rechts) ist der Himmel stark überbelichtet und daher fast weiß.
Bewegen Sie den Slider hin und her, dann wird der Unterschied sehr deutlich...

 

Gegenlichtaufnahme  eines Innenraums

Normales Foto
HDRI

Im normalen Foto (rechts) sind die Bereiche im Fußboden den Fenstern stark überstrahlt
Bei der HDRI-Aufnahme sind diese beiden Bereiche gut erkennbar.
Bewegen Sie den Slider hin und her, dann wird der Unterschied sehr deutlich...

 

Fotografie mit Belichtungsreihen

Bei einer Belichtungsreihe wird jedes Motiv mit mehreren Einzelaufnahmen unterschiedlicher Belichtungszeit fotografiert. Diese Belichtungsreihe wird am Computer zu einem Foto verschmolzen, dadurch werden die optimalen Bereiche jeder  Einzelaufnahme in einem Bild vereint. Besonders bei der Interieur- und 360°-Panorama-Fotografie ist dieses Verfahren sehr hilfreich, weil nur so wirklich ansprechende Fotos produzierbar sind. Ausgebrannte oder unterbelichtete Stellen, wie  weiße, überstrahle Fenster oder unterbelichtete Zimmerecken, werden so vermieden.

Die überbelichtete Fotografie: Die hellen und die mittleren Bereiche sind überbelichtet bzw. bereits überstrahlt. Im Gegensatz dazu sind dunkle Bereiche, wie Ecken,  ausreichend belichtet um Details zu erkennen.

Die unterbelichtete Fotografie: Die mittleren und dunklen Bereiche sind teilweise so stark unterbelichtet, daß sie keine Bildinformationen mehr enthalten, die hellen Bereiche, draußen hingegen sind in Ordnung.

Die normal belichtete Fotografie: Die hellen Bereiche, wie Die Terrasse , sind überbelichtet. Ferner sind Bereiche wie die der Zimmerecken, zu dunkel.

Und hier ist das HDRI zu sehen:

Aus allen drei oben gezeigten Fotos wurden die jeweils optimal belichteten Bereiche zu einem Foto verschmolzen, wodurch es nun möglich ist, die idealen Bereiche von den verschieden belichteten Fotos in einem Foto zu vereinen. Der Kontrastumfang und die damit verbundene Detailtiefe ist erkennbar höher als bei einer normalen Fotografie. In der Praxis wenden wir dieses Verfahren aber nicht auf 3, sondern in aller Regel auf 5, 7 oder 9 unterschiedlich belichtete Fotografien an.

Zudem sind in Kombination mit dieser o.g. bechriebenen Aufnahmetechnik diverse Filtersysteme, wie Grauverlauf- oder Polarisationsfilter, im Einsatz. Für den Innenbereich verwenden wir Weitweinkelobjektive bis 14 mm sowie auch Fish-Eye-Objektive bis 8 mm Brennweite in Verbindung mit Kameras, die sich durch einen rauscharmen Vollformat-Sensor auszeichnen, um auch wirklich kleine Räumlichkeiten vollständig ablichten zu können. Die Kameras werden über Handy bzw Tablet-PC ferngesteuert, damit wir speziell in engen Räumen auch noch agieren können und obendrein sich das Timing der Belichtungsreihen über einen kleinen Computer steuern lässt.

 

Anwendungsbeispiele finden Sie hier: